Einsatzoption Atombombe oder kleiner Nebenverdienst?
Verfasst von maze am 22. April, 2008
Einsatzoption Atombombe oder kleiner Nebenverdienst?
Ex-NATO-Generäle fordern, dass die NATO künftig auch atomare Erstschläge durchführen können soll. Pikant ist, für wen die Ex-Generäle heute tätig sind.
In einem Strategiepapier zur Zukunft der NATO fordern der deutsche Ex-General Klaus Naumann und weitere Topmilitärs: Die Atombombe muss eine Einsatzoption bleiben.
Das Papier versucht Szenarien zu entwickeln, wie u.a. Terroristen oder sogenannte Schurkenstaaten bekämpft werden können. Unmissverständlich schreiben die Generäle, eine Option könnte der gezielte Schlag mit Atomwaffen sein.
Die Sache bekommt nur einen sehr bitteren Beigeschmack wenn man sich anschaut für wen diese Personen heute noch arbeiten.
Der Mitteldeutsche Rundfunk hat die Hintergründe beleuchtet und dabei erstaunliche Entdeckungen gemacht:
Fast alle sind mit Rüstungsunternehmen verbunden. US-General John Shalikashvili war bis vor kurzem noch Direktor bei Boeing. Das Unternehmen baute Trägersysteme für US-Atomwaffen.
Ähnlich der französische Admiral Jacques Lanxade. Er arbeitete für EADS Paris, die Raketen für die französische Nuklearflotte liefern.
Doch besonders überraschend ist das Engagement des deutschen Generals Klaus Naumann.
Er ist Aufsichtsrat der OWR AG, eines Unternehmens, das mit ABC-Schutz sein Geld verdient. Und im gleichen Unternehmen sitzt auch Lord Inge, einst britischer Feldmarschall.
Die OWR AG in einem kleinen Ort im Odenwald ist allenfalls Insidern bekannt. Hier werden Materialien zum ABC-Schutz, also auch gegen atomare Verstrahlung, hergestellt. Einer der Kunden: die Bundeswehr.
Jetzt muss nur noch Artikel 26 unseres Grundgesetzes aus dem Weg geräumt werden und dann kann´s losgehen! Leider ist laut Artikel 26 ein Angriffskrieg immer noch verboten. Wenn man diese Verflechtungen sieht, ist es wohl auch besser so!
Quelle: mdr.de
