zwei null null acht

…so mit Demokratie und so…

Archiv für August 2008

Vermutlich Kernbereich berührt

Verfasst von maze am 31. August, 2008

Vermutlich Kernbereich berührt…

Ihr erinnert euch sicher noch an die Peilsender-Nummer in Schleswig-Holstein…

Dazu gibts jetzt einige Neuigkeiten. Zur Erinnerung: der Herr hatte einen Peilsender an seinem Auto gefunden, diesen zu seinem Anwalt geschleppt und durch den Anwalt bei diversen Stellen anfragen lassen ob jemanden diesen Peilsender vermisst. Das LKA hat erst geleugnet, den Peilsender angebracht zu haben, dann jedoch den Mann verklagt, weil es doch ihrer war. Leider hat man dann die Klage verloren, weil sie nicht nachweisen konnten, dass er wirklich ihnen gehörte.

Allerdings bedeutet das jetzt nicht, dass er den Peilsender jetzt behalten darf. Denn das Gerät ist seinem Besitzer ja nicht verlorengegangen, sondern es wurde von ihm versteckt und von einem anderen gefunden. Daher muss der Fund jetzt zunächst offiziell angezeigt werden.

Der Anwalt Alexander Hoffmann will deshalb kommende Woche im Fundbüro seiner Stadt den Peilsender melden. Der Besitzer hat sechs Monate Zeit, dort seinen Anspruch darauf nachzuweisen. Tut er es nicht, geht das Gerät in Jakobs Besitz über. Abgeben will Anwalt Hoffmann den Peilsender aber nicht im Fundbüro: „Ich fürchte, dass das gute Stück da sonst irgendwie abhanden kommen könnte.“

Die taz veröffentlicht zu diesem Fall noch einige interessante Details zu diesem Fall.

Ein Beispiel:

Alles wurde aufgezeichnet: Beziehungsgespräche, wer aufs Klo geht oder wer duscht. „Fernseher ist leise gestellt worden … (S) sagt scheiß Bericht“, protokollierten die Beamten. Oder: „(S) betätigt Kaffeemaschine und pfeift ,Wind of Change’“. Und: „(S) lacht leise vor sich hin, als im Radio die Nachricht vom Anschlag auf Bild-Chef Dieckmann kommt“. Sogar Selbstgespräche „(S) murmelt im Schlaf (unverständlich)“, fanden das Interesse der Lauscher.

Aber immerhin:

Ganze zwei Male ist das Band für fünf Minuten abgeschaltet worden mit dem Vermerk: „Vermutlich Kernbereich berührt.“

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VDS: Regierung bessert nach

Verfasst von maze am 31. August, 2008

VDS: Regierung bessert nach…

Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist in Deutschland die sogenannte verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten offiziell in Kraft. Die im November 2007 offiziell vom Parlament beschlossene Regelung sieht vor, dass die Verbindungsdaten sämtlicher Telefon- und Handygespräche, Internetverbindungen und Emails von den Providern sechs Monate lang gespeichert werden müssen.

Unter Verbindungsdaten versteht man bei Telefongesprächen die eigene und die angerufene Nummer sowie Zeitpunkt und Dauer des Gesprächs, bei Mobiltelefonen auch den durch die verwendete Mobilfunkzelle identifizierten ungefähren Ort des Gesprächs. Bei Nutzung des Internets werden die eigene IP-Adresse, Zeitraum und Dauer der Nutzung gespeichert (nicht, wie von einigen Leuten angenommen, besuchte Internetseiten), bei Emails die Absender- und Empfängeradresse und der Zeitpunkt der Versendung (wobei hierbei teilweise eine Speicherung auch anderer sogenannter Header-Daten, unter anderem der Betreffzeile, aus technischen Gründen nicht ausgeschlossen werden kann). Bei Internet und Email gilt allerdings noch bis Ende des Jahres eine Übergangsregelung, während der zwar theoretisch gespeichert werden muss, Verstöße aber nicht sanktioniert werden. Den Rest des Beitrags lesen »

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Neue Steuernummer: Proteste und Datenchaos

Verfasst von maze am 31. August, 2008

Neue Steuernummer: Proteste und Datenchaos…

In Deutschland wird momentan an alle Bundesbürger eine neue, zentral verwaltete Steuernummer verteilt. Bisher wurden die Steuerdaten von den einzelnen Meldeämtern verwaltet. Von der Umstellung auf das neue System erhoffen sich Befürworter vor allem Kostenersparnisse und eine Reduzierung des Verwaltungsaufwands.

Die neue, elfstellige Nummer wird an alle Bundesbürger ab ihrer Geburt vergeben, also auch an Menschen, die noch zu jung zum Steuern zahlen, arbeitslos oder bereits im Ruhestand sind. Selbst nach dem Tod eines Menschen soll seine Steuernummer noch jahrelang im System gespeichert bleiben.

Datenschützer kritisieren das neue System, da sie in der Vergabe einheitlicher Nummern an alle Menschen und der Speicherung dieser Nummern zusammen mit Merkmalen wie Name, Geburtsdatum, Familienstand und akademischen Titeln eine Gefahr für die informationelle Selbstbestimmung sehen. Es existieren außerdem Urteile des Bundesverfassungsgerichts, die die Schaffung eines „Personenkennzeichens“ für alle Deutschen als verfassungswidrig einstufen. Momentan ist die Steuernummer noch streng zweckbestimmt, was ihre Befürworter als Argument gegen eine mögliche Verfassungswidrigkeit ins Feld führen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Vorratsdatenspeicherung: Umsetzung und Kosten

Verfasst von maze am 25. August, 2008

Vorratsdatenspeicherung: Umsetzung und Kosten…

Mit Beginn des Jahres 2009 sind Telekommunikationsanbieter in Deutschland gesetzlich verpflichtet, Vorratsdaten zu speichern, auch wenn dann noch keine Technische Richtlinie der Bundesnetzagentur vorliegen wird. Die großen Provider gehen mit dieser Zwickmühle sehr unterschiedlich um. Wir haben mal den aktuellen Stand recherchiert.

Umsetzung

Die Pressestellen der 16 großen deutschen Provider gaben auf Anfrage von netzpolitik.org folgende Auskunft zur Speicherung der Telefon- und Mobilfunkdaten (Offline) und IP-, E-Mail- und VoIP-Daten (Online). Ebenso berücksichtigt wurden die Angaben in den Datenschutzerklärungen und AGBs.

Streng genommen hatten Kommunikationsanbieter in Deutschland genau einen Tag Zeit, die technische Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung im Telefon- und Mobilfunkbereich zu leisten, nämlich den 31.12.2007. Erst einen Tag vorher wurde das deutsche Umsetzungsgesetz im Bundesgesetzblatt veröffentlicht, aber schon seit dem 01.01.2008 besteht die Speicherpflicht. Das dies nicht machbar ist, liegt auf der Hand.Daher begannen einige Telefonanbieter wie o2 bereits im Laufe des Jahres 2007 mit der Umsetzung in quasi vorauseilendem Gehorsam, noch ehe das deutsche Gesetz verabschiedet wurde. Andere, wie die Deutsche Telekom, sahen das gelassener und haben erst Anfang 2008 mit der Umsetzung begonnen und diese noch gar nicht abgeschlossen. Das heisst, die Deutsche Telekom und ihre Tochter-Firmen speichern noch gar keine Verbindungsdaten von Telefon- und Mobilfunk-Kommunikation im Sinne der Vorratsdatenspeicherung für ein halbes Jahr, sondern lediglich wie bisher für Rechnungszwecke. Die meisten anderen speichern seit Anfang des Jahres oder gaben keine Auskunft. Der VATM sagt, dass die Speicherung der Telefondaten umgesetzt ist.

Ist die Speicherung der Telefon-Verbindungsdaten noch relativ einfach, weil theoretisch auf bestehende Systeme aufgebaut werden kann, wird es bei der Speicherung von Internet-Daten schwieriger. Besonders in den Bereichen E-Mail und VoIP müssen Systeme teils komplett neu errichtet werden, wobei dabei wie geschildert noch viele Fragen offen sind. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass so gut wie alle Provider angaben, erst ab 01.01.2009 zu speichern und bis dahin an der technischen Umsetzung zu arbeiten. Manchmal hiess es jedoch auch hier lapidar “wir halten uns an gesetzliche Vorschriften” oder “kein Kommentar.”

Laut Klaus Landefeld vom eco können die Provider ja auch öffentlich gar nichts anderes sagen, kein Unternehmen dieser Größe kann das Gesetz einfach ignorieren und sich in der Öffentlichkeit bewusst in rechtliche Grauzonen begeben. Daher seien all diese Antworten “gepokert”. Dem eco gegenüber sagen fast alle Unternehmen, dass sie technisch noch gar nichts gemacht haben, da sie ja noch gar nicht wissen, wie sie das machen sollen. Der VATM wagt einen Vergleich: “Man kann auch kein Auto fertig bauen, bevor man weiß, welche Ansprüche es erfüllen soll.”

Nur einige wenige Unternehmen riskieren Alleingänge und Implementierungen nach ihrem Ermessen, mit dem Risiko, dass eventuell nach Erscheinen der Technischen Richtlinie alles noch einmal geändert werden muss. Die Unternehmen AOL, Deutsche Telekom, NetCologne, QSC, Tele2 und Versatel geben an, dass sie eigene technische Lösungen entwickeln. 1&1 (United Internet), Debitel und E-Plus greifen auch teilweise auf externe IT-Anbieter zurück, von denen bereits einige technische Lösungen für die Vorratsdatenspeicherung anbieten. Bei E-Plus wird die IT von Atos Origin erledigt, die beiden Unternehmen haben einen Outsourcing-Vertrag für alle IT-Dienstleistungen.

Die Datenschutzerklärungen der Unternehmen

Die Datenschutzerklärungen der Unternehmen sind ebenfalls sehr unterschiedlich und teilweise inkonsistent mit den anderen Antworten. Debitel und QSC geben in den Datenschutzerklärungen an, das sie Verbindungsdaten im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung speichern und speichern wohl auch Telefondaten seit Anfang 2008. E-Plus, Kabel Deutschland, NetCologne und Versatel hingegen behaupten in ihren Datenschutzerklärungen, Verbindungsdaten nur für Abrechnungszwecke zu speichern. Die Unternehmen geben aber trotzdem an, Telefon-Verbindungsdaten für die Vorratsdatenspeicherung zu sammeln. (Update: Die Datenschutzbestimmungen von Kabel Deutschland werden momentan überarbeitet.) Bei AOL, Arcor, HanseNet (Alice) und o2 findet sich gar kein Hinweis auf Verbindungsdaten.

Noch erschreckender waren die Anfragen von netzpolitik.org an die Datenschutzbeauftragten der Unternehmen. Bei 1&1 (United Internet), Arcor, Debitel, E-Plus, Kabel Deutschland, NetCologne und QSC waren auf der Homepage keine Datenschutzbeauftragten auszumachen. Von den restlichen Unternehmen wurden alle Datenschutzbeauftragten angeschrieben, jedoch hat seit einem Monat kein einziger geantwortet.

Kosten

Die Kosten für die Einrichtung der Systeme werden von den Unternehmen ebenfalls unterschiedlich angegeben. 1&1 (United Internet) nennt als “sehr vage Hausnummer” mindestens eine Million Euro, Debitel und HanseNet (Alice) einen mittleren sechsstelligen Betrag und laufende Kosten, E-Plus nennt einen siebenstelligen Bereich, während QSC dieses Jahr ca. 65.000-75.000 Euro investiert hat.

Der VATM errechnet 50-75 Millionen Euro Kosten allein für erforderliche Hardware, der BITKOM schätzt dieselbe Zahl für reine Telekommunikationsanbieter “also ohne reine Mailanbieter etc.” Der eco findet das alles viel zu niedrig und errechnet mindestens 332 Millionen Euro für die Internetwirtschaft.

Die Unterschiede kommen zustande, weil der BITKOM beispielsweise nur 80 größere Unternehmen in seine Berechnung einbezieht. Doch schon die Bundesnetzagentur hat mehr als 2.600 Unternehmen in ihrem Verzeichnis der Anbieter von Telekommunikationsdiensten. Auch diese Zahl ist jedoch zu niedrig, denn die selbe Bundesnetzagentur zählte bereits im Jahr 2006 in einer Marktstudie 3.200 Unternehmen in Deutschland, die E-Mail-Dienste anbieten. Und all diese Unternehmen müssen auch speichern, die wenigsten davon werden jedoch in den Schätzungen berücksichtigt.

Für all diese durch das Gesetz notwendigen Investitionen sind bisher keine Entschädigungen vorgesehen. Im gegenwärtigen Entwurf zum TK-Entschädigungs-Neuordnungsgesetz sind lediglich Aufwandsentschädigungen für die Unternehmen vorgesehen, wenn die Daten dann von Behörden abgefragt werden. Die meisten Kosten entstehen jedoch durch die Einrichtung der Systeme, die neue Soft- und Hardware und laufende Kosten, nicht durch die Abfrage der Daten an sich. Zur Anhörung des Rechtsausschusses zu diesem Gesetzentwurf machten auch alle Branchenverbände deutlich, dass die Vorratsdaten für Strafverfolgung und damit für originär hoheitliche Aufgaben bestimmt sind. Daher haben auch Bund und Länder diese Kosten zu tragen, nicht die Unternehmen.

Wie es derzeit aussieht, werden die Kosten aber von den Unternehmen an die Verbraucher weiter gereicht.
Quelle: netzpolitik.de

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Nach Datenmissbrauch: SPD und Opposition greifen Schäuble an

Verfasst von maze am 25. August, 2008

Nach Datenmissbrauch: SPD und Opposition greifen Schäuble an…

Nach dem Datenmissbrauchs-Skandal häuft sich die Kritik an Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU). So warf der SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss Schäuble vor, beim Datenschutz versagt zu haben. „Der Totengräber des Datenschutzes in Deutschland verfällt jetzt mit ‘Gipfelangeboten’ in Sachen Datenschutz in Aktionismus“, wird Tauss von der dpa zitiert. Schäubles Widerstand sei Schuld daran, dass die Koalitionsvereinbarung zur Weiterentwicklung des Datenschutzes bis heute nicht umgesetzt werden konnte. „Dieser Minister sollte in Sachen Datenschutz abtreten oder den Bereich an ein anderes Ministerium übertragen“, so Tauss weiter.

Auch Schäubles Pläne zur Einrichtung eines zentralen Melderegisters stehen vor dem Aus. Denn nicht nur die Opposition lehnt die Pläne ab, sondern auch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) und die SPD-Fraktion. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ungezählte Stimmen: Wahlmaschinenhersteller gibt Fehler zu

Verfasst von maze am 25. August, 2008

Ungezählte Stimmen: Wahlmaschinenhersteller gibt Fehler zu…

Anfang des Monats hatte der US-Bundesstaat Ohio eine Klage gegen den Wahlsystemhersteller Premier Election Solutions eingereicht. Dessen Wahlmaschinen unterschlugen nachweislich Stimmen bei der Auszählung.

Premier hatte zunächst ein Antiviren-Programm für die Fehler verantwortlich gemacht und sogar kurz über mögliche Bedienfehler gemutmaßt. Jetzt rudert der Konzern zurück: Es ist doch ein Software-Fehler. Die Schwachstelle stecke bereits seit zehn Jahren im System, gab Chris Riggall zu, ein Sprecher von Premier Election Systems. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hessische Landtagswahl trotz Einsatz von Nedap-Wahlcomputern gültig

Verfasst von maze am 25. August, 2008

Hessische Landtagswahl trotz Einsatz von Nedap-Wahlcomputern gültig…

Insgesamt 18 Einsprüche wurden gegen die hessische Landtagswahl am 27. Januar erhoben, vier davon richteten sich gegen die Verwendung von Nedap-Wahlcomputern, die in sechs Wahlkreisen zum Einsatz gekommen waren. Sämtliche Einsprüche hat das hessische Wahlprüfungsgericht – das, anders als der Name suggeriert, kein Gericht ist, sondern das parlamentarische Wahlprüfungsorgan des Landtags in Wiesbaden – jetzt ohne mündliche Verhandlung als „offensichtlich unbegründet“ zurückgewiesen. Die Prüfung habe „keine Anhaltspunkte für Wahlfehler ergeben, die für den Ausgang der Landtagswahl erheblich gewesen sind“.

Die Kritik, dass die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) im Rahmen der Baumusterzulassung lediglich ein vom Hersteller zur Verfügung gestelltes Mustergerät überprüft habe, die bei der Wahl zum Einsatz gelangten Wahlcomputer jedoch behördlich nicht auf ihre Übereinstimmung mit der zugelassenen Bauart kontrolliert worden seien, sondern stattdessen auf die Baugleichheitserklärung des Herstellers vertraut wurde, könne keinen relevanten Wahlfehler begründen, heißt es in der Entscheidung. Denn die gerügte Verfahrensweise sei verordnungsrechtlich vorgegeben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Britische Behörden vermissen Datenträger mit Informationen über gefährliche Straftäter

Verfasst von maze am 22. August, 2008

Britische Behörden vermissen Datenträger mit Informationen über gefährliche Straftäter…

In England gehört es ja mittlerweile zum guten Ton hier und da diverse Daten zu verlieren.
Auch heute berichtet heise wieder über einen aktuellen Fall, bei dem es auch wieder um höchst brisante Daten geht:

Außer diesen 84.000 Standarddatensätzen sollen im Flashspeicher auch erweiterte Informationen zu 33.000 Schwerverbrechern sowie zu 10.000 „Priority Criminals“ abgelegt worden sein, darunter kriminalpolizeiliche und geheimdienstliche Ermittlungsakten.

Naja, kann ja mal passieren, dass mal was abhanden kommt. Dumm ist nur, dass

Der Stick soll unverschlüsselte Informationen…

Wieso verschickt man das ganze nicht direkt per E-Mail? Ist mindestens genau so unsicher, nur man spart ne Menge Geld für den Transport!

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Offenbar illegal Telekom-Kundendaten verkauft

Verfasst von maze am 20. August, 2008

Offenbar illegal Telekom-Kundendaten verkauft…

Nach Recherchen der Sendung „Kriminalreport“ von NDR und WDR sind Telekom-Kunden zu Opfern krimineller Datendiebe geworden. Mitarbeiter eines Call-Centers in Bremerhaven hätten sich illegal Zugriff auf die Datenbanken des Unternehmens verschafft, die insgesamt persönliche Angaben von 30 Millionen Kunden enthalten. Offenbar wurden auch Daten an Dritte weiterverkauft. Wie viele Konten betroffen sind ist noch unklar.

Das Bonner Unternehmen bestätigte, es habe womöglich Datenmissbrauch durch ein Call-Center gegeben. Ein Sprecher bezeichnete die Telekom als Opfer „hochkrimineller Machenschaften“. Das betroffene Call-Center habe im Auftrag des Konzerns gearbeitet, die Datenbanken dann aber offenbar unrechtmäßig genutzt, so der Sprecher weiter. Er versicherte, dass die Firma aus Bremerhaven nicht auf die komplette Kundendatenbank zugreifen konnte.

Nach Informationen der Sendung will das Telekommunikationsunternehmen die Staatsanwaltschaft einschalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Krankenkasse gab Patientendaten an Unternehmen weiter

Verfasst von maze am 19. August, 2008

Krankenkasse gab Patientendaten an Unternehmen weiter …

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat die Krankenkasse DAK stark wegen ihres Umgangs mit Patientendaten kritisiert. So seien 200.000 Datensätze chronisch Kranker an eine Firma übermittelt worden, die die Patienten telefonisch berät.

Schaar sagte gegenüber Report Mainz, dass es aus seiner Sicht keine Rechtsgrundlage für diesen Vorgang gebe – die Datenwiedergabe sei illegal erfolgt. Das Unternehmen Healthways kontaktiert über Callcenter chronisch Kranke. Dabei seien laut Report Mainz Krankenschwestern und Pfleger Gesprächspartner. Mit dem Programm sollen Krankenhauseinweisungen vermieden und Kosten gesenkt werden, indem den Patienten langfristig eine bessere Lebensweise angeraten wird.

Seitens der DAK sieht man sich im Recht, da eine Datenverarbeitung im Auftrag erfolgt sei. Schaar ist anderer Meinung und sagte: „Datenverarbeitung im Auftrag heißt, dass im Detail festgelegt wird durch den Auftraggeber, in dem Falle durch die Kasse, welche Daten für welchen Zweck erhoben werden. Aber hier geht es ja um sehr viel mehr. Es geht um die Beeinflussung des Verhaltens der Versicherten und das ist keine Datenverarbeitung im Auftrag, das ist Übermittlung höchst persönlicher Daten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Neger gesucht

Verfasst von maze am 18. August, 2008

Neger gesucht…

Passt zwar nicht wirklich zum Thema des Blogs, aber das ist so unglaublich, dass man das gelesen haben muss. Und zwar geht es in dem Bericht des siegel um eine Gruppe Abgeordneter, die sich auf Dienstreise in den USA „alles gegeben haben“. Aber lest einfach selbst!
Quelle: spiegel.de (via blog.fefe.de)

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6 Millionen Nutzerdaten für 850 Euro

Verfasst von maze am 18. August, 2008

6 Millionen Nutzerdaten für 850 Euro…

Neuer Datenskandal: Verbraucherschützer haben in einem Scheingeschäft mehrere Millionen Datensätze von Bundesbürgern gekauft. Datenschützer fordern jetzt schärfere Gesetze.

Als Beleg für „illegalen Datenhandel in ungeheurem Ausmaß“ hat die Verbraucherzentrale in einem Scheingeschäft persönliche Daten von sechs Millionen Bundesbürgern gekauft, darunter vier Millionen mit Kontodaten. Man habe diese Daten für 850 Euro innerhalb von zwei Tagen erworben, sagte der Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, am Montag in Berlin.

Viele Daten stammten aus dem Bereich der Süddeutschen und der Nordwestdeutschen Klassenlotterie, aus Handyverträgen und karitativen Spendensammlern. Billen forderte gemeinsam mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Peter Schaar, und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Bernd Carstensen, schärfere Gesetze gegen Datenmissbrauch und eine bessere Verfolgung der Straftaten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hamburgs Innensenator plant den Hansetrojaner

Verfasst von maze am 18. August, 2008

Hamburgs Innensenator plant den Hansetrojaner…

In Hamburg hängt der Haussegen der noch jungen schwarz-grünen Regierungskoalition schief. Ursache ist eine von Innensenator Christoph Ahlhaus geplante Verschärfung des Hamburgischen Polizeigesetzes. Im Rahmen der Novelle will der CDU-Politiker die Ermittler in der Hansestadt mit der Befugnis zu heimlichen Online-Durchsuchungen ausrüsten, sagte er am Wochenende der Bild-Zeitung. Die Grünen lehnen auf Landes- und Bundesebene die heftig umstrittene Ausforschung informationstechnischer Systeme dagegen entschieden ab.

„Zwischen Polizei und Kriminellen muss mindestens Waffengleichheit herrschen“, begründete Ahlhaus seine Initiative. Es sei nun einmal so, dass Terroristen heute keine Briefe mehr schreiben, sondern E-Mails. Auf diese Online-Kommunikation müsse die Polizei Zugriff bekommen. „Natürlich wie bisher unter ganz bestimmten Bedingungen und nur mit richterlicher Zustimmung“, versicherte der Innenpolitiker. Ein Sprecher seiner Behörde bestätigte inzwischen gegenüber der taz, dass die Arbeiten an einem Entwurf für die entsprechende Gesetzesreform laufen würden. Online-Razzien seien heute ein „unverzichtbares Instrument“ der Strafverfolger. Die engen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zu verdeckten Online-Durchsuchungen würden eingehalten. Den Rest des Beitrags lesen »

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Datenschutzkommission: Radarkontrollen österreichischer Gemeinden sind rechtswidrig

Verfasst von maze am 18. August, 2008

Datenschutzkommission: Radarkontrollen österreichischer Gemeinden sind rechtswidrig…

Die Zahl der Geschwindigkeitsmessungen auf Österreichs Straßen ist stark gefallen. Grund ist ein Bescheid der Datenschutzkommission, in dem festgestellt wird, dass die im Auftrag der Gemeinden durchgeführten Radarkontrollen geltendem Recht widersprechen. Der Autofahrer, der den Fall vor die Kommission gebracht hatte, muss seine Strafe aber trotzdem bezahlen. Zahlreichen Gemeinden sind die von der Polizei durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen zu wenig. Sie haben daher private Unternehmen beauftragt, Radarkontrollen durchzuführen und gegebenenfalls Anzeige zu erstatten. Damit ist vorerst Schluss.

Der Grazer Friedrich A. war mit seinem Auto am 15. November 2007 in einer 30-Stundenkilometer-Zone eines steirischen Dorfs mit 56 km/h unterwegs und wurde dabei von einer beauftragten Firma mit einem geeichten Messgerät fotografiert. Die Firma zeigte ihn auftragsgemäß bei der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung an, welche ein Strafverfahren einleitete. A. beschwerte sich wegen der Verwendung (Ermittlung, Speicherung und Übermittlung) seiner Daten durch die Gemeinde sowie wegen der Verarbeitung (Speicherung, Verknüpfung) der Daten durch die Bezirkshauptmannschaft bei der österreichischen Datenschutzkommission (DSK). Den Rest des Beitrags lesen »

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Viele Gesetze unter Terrorismusvorwand

Verfasst von maze am 17. August, 2008

Viele Gesetze unter Terrorismusvorwand…

Seit den Anschlägen vom 11. September sind die westlichen Staaten in Alarmbereitschaft. Sowohl aus den USA als auch aus der europäischen Union kommen diverse Gesetzesvorlagen, die die Bevölkerung vor dem internationalen Terrorismus beschützen sollen. Der Mannheimer Politikwissenschaftler Thomas König will das genauer untersuchen.

Für westliche Regierungen ist der internationale Terrorismus ein gefundenes Fressen. Mit ihm lassen sich auch unpopuläre Gesetze begründen, die den Bürger nicht selten in seinen Freiheiten beschneiden. Ihm haben wir es zu verdanken, dass Tausende Flugpassagiere ihre Getränke wegwerfen müssen, durch ihn dürfen amerikansiche Behörden Laptops durchsuchen und auch der von vielen gefürchtete Bundestrojaner wird durch ihn legitimiert. Nun versucht der Mannheimer Politikprofessor Thomas König zu erforschen, wie es tatsächlich ist. Dafür will er in einer groß angelegten Studie 10.000 Gesetzesinitiativen analysieren.
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