Verfasst von maze am 23. Juli, 2008
Schäuble wirbt für neuen elektronischen Personalausweis…
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat am heutigen Dienstag in Berlin das Grobkonzept für den geplanten elektronischen Personalausweis auch offiziell vorgestellt. Neu ist an dem Großprojekt, dass am morgigen Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden soll, neben dem kleineren Scheckkartenformat und der verpflichtenden Aufnahme eines digitalen Lichtbilds als biometrisches Merkmal eine freiwillig aktivierbare elektronische Funktion zur Authentisierung im Internet. Ebenfalls freiwillig soll die Möglichkeit sein, wie im biometrischen Reisepass der aktuellen Generation zwei Fingerabdrücke auf dem vorgesehenen kontaktlos auslesbaren Chip speichern zu lassen.
Schäuble warb für die Inanspruchnahme dieser Option: Wer den Personalausweis weiterhin als Passersatz zum Reisen außerhalb des Schengen-Raums nutzen wolle, betonte der CDU-Politiker, sei gut beraten, die sensiblen biometrischen Merkmale mitintegrieren zu lassen. Allerdings ist für viele der entsprechenden Länder generell ein Pass vorgeschrieben. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von maze am 22. Juli, 2008
Republik im Raster…
Der tödliche Holzklotz-Anschlag in Oldenburg zeigt, wie selbstverständlich sich Fahnder mittlerweile der massenhaften Auswertung von Telefondaten bedienen. Juristen bezweifeln allerdings die Rechtmäßigkeit der Ermittlungsmethode.
An dem Abend, als ein massiver Holzblock Olga K. tötet, geht um 20.02 Uhr der Notruf von Wladimir K. bei der Polizei ein. Der Täter muss also gegen 20 Uhr auf der Brücke gewesen sein.
Das ist vorerst alles, was die “Sonderkommission Brücke” über den Täter weiß. Deshalb startet die Oldenburger Polizei eine juristisch umstrittene Operation: Sie beginnt mit einer digitalen Großfahndung, die sich einen Gegenstand zunutze macht, den heutzutage nahezu jeder mit sich führt - das Mobiltelefon.
Bis zu 10.000 Menschen geraten in diese Fahndung, ein Dutzend von ihnen werden zu Beschuldigten erklärt und ihre Gespräche abgehört. Die meisten sind unbeteiligte junge Leute, denn Zeugen haben angegeben, sie hätten an jenem Abend mehrere Jugendliche auf der Brücke gesehen. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von maze am 21. Juli, 2008
Telekom sieht keine Mängel beim Datenschutz…
Empfehlung zum Nichtstun: Die Deutsche Telekom sieht keine Notwendigkeit, Konsequenzen aus der Spitzelaffäre zu ziehen. Nach Informationen des Handelsblatts aus Branchenkreisen weist die Konzernführung in einem Bericht alle Mängel am eigenen Datenschutzsystem zurück. Branchenverbände und Politik wollen sich damit aber nicht zufrieden geben.
Dem 30 Seiten umfassenden Bericht nach biete das Telekom-System einen absolut wirkungsvollen Datenschutz und erfülle alle gesetzlichen Vorgaben. Die Telekom wollte sich auf Anfrage nicht zur Vorlage des Berichts äußern. Die Telekom hatte im Mai eingeräumt, dass zwischen 2005 und 2006 Telefondaten ausspioniert wurden, um die Veröffentlichung vertraulicher Informationen zu unterbinden. Daraufhin hatten Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Telekom-Chef Obermann Anfang Juni eine Bestandsaufnahme vereinbart, um aus der Spitzelaffäre mögliche Konsequenzen abzuleiten. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von maze am 21. Juli, 2008
CCC fordert Abschaffung des “Hackerparagraphen”…
In einem umfangreichen Bericht an das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat der Chaos Computer Club (CCC) die Auswirkungen der Strafrechtsänderung des sog. Hackerparagraphen untersucht. Der CCC kommt zu dem Ergebnis, dass der § 202c StGB ungeeignet ist und sogar dem geplanten Ziel des Gesetzgebers zuwiderläuft.
Das Programmieren, Überlassen, Verbreiten oder Verschaffen von sog. Hackertools, die für die tägliche Arbeit von Netzwerkadministratoren und Sicherheitsexperten notwendig sind, wird durch den § 202c StGB unter Strafe gestellt. Das BVerfG geht aufgrund einer Verfassungsbeschwerde gegen den Paragraphen der Frage auf den Grund, ob es prinzipiell möglich ist, sog. Hackertools von vermeintlich harmloser Software zu unterscheiden. Welche tatsächlichen Auswirkungen die neue Strafnorm hat und ob die Anwendung potentiell schädlicher Software zur Überprüfung der Sicherheit von Computersystemen notwendig ist, wird im Rahmen der Stellungnahme des CCC (pdf) ebenfalls untersucht. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von maze am 21. Juli, 2008
Kölner SEK zerstört ein Leben…
Ein Sondereinsatzkommando der Polizei überfällt den Kölner Josef Hoss, weil ein Nachbar behauptet, er horte Handgranaten. Der Mann wurde schwer verprügelt - jetzt ist er schwerbehindert und streitet mit dem Land Nordrhein-Westfalen.
Gleich der erste Schlag war vernichtend: Als der Gummiknüppel mit Gewalt auf das Autofenster krachte und das Glas in tausend kleine Splitter bersten ließ, da ging weit mehr kaputt als eine Scheibe. Der Schlag zerstörte ein Leben.
Wie gelähmt saß Josef Hoss damals am Steuer seines Wagens, im Hinterhalt. Die Scherben flogen ihm um die Ohren, die Panik stieg in ihm auf. Er war wehrlos, als ihn die wohl zwölf Vermummten aus dem Bus rissen, wehrlos, als sie ihn traten und schlugen - selbst dann noch, als er gekrümmt auf dem Boden lag. “Ich rief nach der Polizei”, erinnert sich der heute 56-Jährige. Aber die Polizei war ja längst da: Wie sich später herausstellte, waren seine Peiniger Beamte des Sondereinsatzkommandos (SEK) Köln.
Acht Jahre ist es her, dass sie Hoss auf Grund eines falschen Verdachts verprügelten, so brutal, dass er jetzt arbeitsunfähig ist, zu 80 Prozent schwerbehindert. Sein einst blühender Fliesenlegerbetrieb ruht, sein Haus ist verkauft, Hoss ein gebrochener Mann. “Acht Jahre Kampf”, sagt er, “das hält kein Mensch aus.”
Er meint damit nicht den täglichen Kampf mit seinem schmerzenden Körper. Sondern den gegen das Land Nordrhein-Westfalen, das er auf Schadenersatz und Schmerzensgeld verklagt hat. Bis heute aber hat Hoss keinen Cent bekommen, nicht mal eine Entschuldigung. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von maze am 20. Juli, 2008
Bayern stellt Demonstranten ruhig…
Die CSU-Fraktion im bayerischen Landtag hat ihr umstrittenes Versammlungsgesetz verabschiedet. So werden allen Bürgern die Rechte geklaut, meint die Opposition.
Die Proteste waren laut, doch nun herrscht Ruhe: Der bayerische Landtag hat mit absoluter Mehrheit der CSU-Fraktion in der Nacht zum Donnerstag ihr heftig umstrittenes Versammlungsgesetz verabschiedet. In Bayern darf in Zukunft nur noch demonstriert werden, wenn es niemanden stört.
Die vorangegangene Plenardebatte im Landtag verlief hitzig, immer wieder gab es wütende Zwischenrufe. “Das Gesetz ist ein Angriff auf einen Grundpfeiler der Demokratie”, sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Margarete Bause. Sie trug wie alle grünen Abgeordneten ein T-Shirt mit der Aufschrift “Wir sind so frei”, auf dem hinten der Artikel 113 der Bayerischen Verfassung prangte: “Alle Bewohner Bayerns haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder besondere Erlaubnis friedlich und unbewaffnet zu versammeln.”
Damit ist es jetzt vorbei. Nach dem umstrittenen Gesetz müssen sich Demo-Veranstalter nun unter anderem mindestens 72 Stunden vorher anmelden und detaillierte Angaben zu den erwarteten Teilnehmern machen, die Polizei darf Demonstranten filmen und die Aufnahmen speichern. Außerdem können Demonstrationen verboten werden, wenn sie “die Rechte Dritter unzumutbar beeinträchtigen können” - theoretisch also, wenn sich Anwohner vom Lärm belästigt fühlen. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von maze am 14. Juli, 2008
Bayern lizenziert das Internet…
Wer aus Bayern künftig live für mehr als 500 Nutzer im Netz senden will, braucht eine Lizenz der Bayerischen Landesanstalt für Neue Medien. Die Lizenz soll bei bundesweit relevantem Content, also vermutlich ab dem ersten Beitrag in hochdeutscher Sprache, 1.000 bis 10.000 Euro kosten, berichtet das Medienmagazin DWDL.de.
Erstaunlicherweise soll es für das Geld keine relevante Gegeneleistung geben. Denn für die Lizenz als solche existieren angebliche keine “weiteren Voraussetzungen”. Außer - seeeeeelbstverständlich! - die Medienwächter haben bei den Inhalten Bedenken. Klingt nach einer wunderbaren Möglichkeit, unliebsame “Sender” vor dem Start abzuschrecken oder wenigstens später abzuwürgen. Sei es über die Kosten, sei es über “Bedenken” bei den Inhalten. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von maze am 14. Juli, 2008
mrmcd111b - meta rheinmain chaos days 2008…

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Verfasst von maze am 13. Juli, 2008
Dumme Sache mit den intelligenten Bomben…
Der Angriff im Osten Afghanistans galt den Taliban, doch stattdessen löschte er eine Hochzeitsgesellschaft aus. Diesen Vorwurf erhebt eine Regierungskommission gegen die Amerikaner. Auch die untersuchen den Vorfall.
Wieder sind bei Luftangriffen US-geführter Truppen in Afghanistan zahlreiche Zivilisten gestorben - die Empörung unter der Bevölkerung ist groß. Wie Untersuchungskommissionen der afghanischen Regierung am Freitag (11.07.2008) mitteilten, kamen bei zwei Luftangriffen im Grenzgebiet zu Pakistan am vergangenen Freitag und Sonntag mindestens 64 Zivilisten ums Leben, unter ihnen viele Frauen und Kinder. Präsident Hamid Karsai hatte die Untersuchung der Luftangriffe angeordnet, nachdem örtliche Behörden sich über zivile Opfer beklagt hatten. Die US-geführten Streitkräfte wiesen die Vorwürfe bislang zurück und kündigten eigene Untersuchungen an.
Opfer hatten “keine Verbindung zu Taliban”
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Verfasst von maze am 13. Juli, 2008
Steuergelder für politische Werbung…
Vor kurzem fand Report Mainz heraus, dass Familienministerin Ursula von der Leyen, CDU, Steuergelder in die Hand genommen hatte, um Hörfunkbeiträge produzieren zu lassen. Die klangen wie Journalismus, waren aber Werbung für ihre Politik. Ein Einzelfall? Nein. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, SPD, macht es auch.
Einfach mal das Video ansehn: swr.de
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Verfasst von maze am 13. Juli, 2008
Microsoft entschuldigt sich für Vista…
Wie er selbst zugab, war Brad Brooks nervös, bevor er die Bühne betrat. Der Microsoft-Manager trägt in Redmond die Marketing-Verantwortung für das Konzernsorgenkind Windows Vista – keine leichte Aufgabe.
Rund 7.500 Soft- und Hardware-Händler waren am Mittwoch zur Worldwide Partner Conference 2008 in Houston in Texas zusammengekommen, um aus erster Hand Informationen über Microsofts neue Pläne und Produkte zu erhalten. Doch in erster Linie fieberten die Besucher Brooks Rede entgegen: Was macht man nur mit diesem Ding? Mit einer einstmals gehypten Betriebssystemneuauflage, die keiner haben will? “Heute”, beginnt Brooks. “Werden wir aufräumen. Wir werden hier und jetzt eine Trennlinie ziehen und sagen, dass wir zukünftig die Dinge anders anpacken werden.”
Doch der Applaus blieb zunächst aus.
Brooks umschmeichelte seine Zuhörerschaft, zeigte sich solidarisch: Microsoft sei ambitioniert an Vista herangegangen. In Sachen Sicherheit seien die Anstrengungen jedoch über das Ziel hinausgeschossen. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von maze am 12. Juli, 2008
UK: Kein Verkauf von Wählerdaten an Werbefirmen mehr…
In Großbritannien verkaufen Gemeindeverwaltungen Namen und Adressen aus Wählerlisten an Marketing-Unternehmen, die diese dann für Massenwerbung nutzen oder weiterveräußern. Der Preis für ein Tausenderpaket betrage fünf britische Pfund – also gerade einmal einen halben Penny pro Kontakt, berichtet Times Online. Die Kommunen würden dazu eine Verordnung ausnutzen, die eine Weitergabe der Listendaten für andere Zwecke, üblicherweise für politische Parteien und Kredit-Agenturen, gestatte.
Der für Datenschutz zuständige Information Commissioner kritisiert dieses Vorgehen jetzt heftig und fordert eine Abschaffung der Regelung, da sie einer nicht akzeptierbaren Nutzung personenbezogener Daten und einer Verletzung der Privatsphäre Vorschub leiste.
Britische Wähler können auf einem Registrierungsformular durch Ankreuzen eines Kästchens die Weitergabe zwar verhindern, was jedoch nur etwa 40 Prozent auch tatsächlich nutzen. Ein Data Sharing Review des Justizministeriums empfiehlt ebenfalls die Abschaffung dieser Opt-Out-Regelung und die Unterbindung der Daten-Weitergabe. Die Autoren bemerken, dass der Verkauf solcher Daten der Öffentlichkeit ein besonders fragwürdiges Signal sende, da dies im Zusammenhang mit der Beteiligung am demokratischen Prozess geschehe. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von maze am 12. Juli, 2008
UK: Fingerabdrücke werden zum Problem…
Das “National Identity Scheme” (NIS) der englischen Regierung steht vor einer ernst zu nehmenden Krise mit ihrem System, dass Informationen über Fingerabdrücke speichert. Nachdem man bereits satte 4,4 Milliarden britische Pfund in das System investiert hat, befasst man sich scheinbar erst jetzt mit der Thematik, wie man “Ausnahmen” behandeln soll. Damit sind Personen gemeint, von denen keine Fingerabdrücke mehr genommen werden können.
Der jüngste Report der Biometrics Assurance Group (BAG) offenbart die vermeintliche Katastrophe aller Überwachungsfanatiker, da er aufzeigt, was man scheinbar im Vorfeld nicht wahrhaben wollte. Nicht alle Menschen können Fingerabdrücke abgeben. Der Report verdeutlicht aber insbesondere die Ausmaße des Problems.
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Verfasst von maze am 12. Juli, 2008
Telekom-Affäre: Alle Ver.di-Aufsichtsräte bespitzelt…
Neuigkeiten im Spitzel-Skandal bei der Telekom: Offenbar wurden alle zehn Gewerkschafter und Betriebsräte von Ver.di im Aufsichtsrat des Magenta-Konzerns überwacht. Sie haben nun bei der Staatsanwaltschaft Bonn Anzeige gegen Unbekannt gestellt.
Der Ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder erklärte gegenüber dem Magazin Focus:
“Wir haben ernste und schwerwiegende Hinweise, dass aus dem Verantwortungsbereich des Telekom-Vorstands Bespitzelungsmaßnahmen in Auftrag gegeben wurden.”
Die Dienstleistungs-Gewerkschaft hatte ihr juristisches Vorgehen gegen die Telekom-Verantwortlichen bereits Ende Mai angekündigt. Ver.di setzt dabei auf prominente Namen, um eine Aufklärung durchzusetzen: Die frühere Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin und Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum haben die juristische Vertretung der Gewerkschaft in diesem Fall übernommen. Den Rest des Beitrags lesen »
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Verfasst von maze am 12. Juli, 2008
Finnland: Polizei will Fingerabdrücke aller Bürger…
Finnland beginnt im kommenden Jahr wie alle EU-Mitgliedsstaaten mit der Sammlung von Fingerabdrücken, um seine Bürger mit biometrischen Reisepässen auszustatten. Der oberste Polizeichef des Landes würde diesen Umstand gerne nutzen und als praktischen Nebeneffekt eine zentrale Datenbank mit den Fingerabdrücken aller finnischen Staatsbürger schaffen.
Mikko Paatero erklärte in einem Interview, die systematische Erfassung und Speicherung der Fingerabdrücke aller Finnen in einem zentralen Speicher wäre bei Ermittlungen und bei der Vorbeugung schwerer Verbrechen “ein vorzügliches Werkzeug”.
Das Innenministerium in Helsinki hat bereits verlauten lassen, Mitte August wolle man einen Gesetzesvorschlag präsentieren. Dieser soll unter anderem klären, was mit den für die biometrischen Chips der Reisepässe abgegebenen Fingerabdrücken weiter geschieht - und welche Behörden für welchen Zeitraum Zugriff darauf erhalten. Den Rest des Beitrags lesen »
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