Wer aus Bayern künftig live für mehr als 500 Nutzer im Netz senden will, braucht eine Lizenz der Bayerischen Landesanstalt für Neue Medien. Die Lizenz soll bei bundesweit relevantem Content, also vermutlich ab dem ersten Beitrag in hochdeutscher Sprache, 1.000 bis 10.000 Euro kosten, berichtet das Medienmagazin DWDL.de.
Erstaunlicherweise soll es für das Geld keine relevante Gegeneleistung geben. Denn für die Lizenz als solche existieren angebliche keine “weiteren Voraussetzungen”. Außer - seeeeeelbstverständlich! - die Medienwächter haben bei den Inhalten Bedenken. Klingt nach einer wunderbaren Möglichkeit, unliebsame “Sender” vor dem Start abzuschrecken oder wenigstens später abzuwürgen. Sei es über die Kosten, sei es über “Bedenken” bei den Inhalten. Den Rest des Beitrags lesen »
Wie er selbst zugab, war Brad Brooks nervös, bevor er die Bühne betrat. Der Microsoft-Manager trägt in Redmond die Marketing-Verantwortung für das Konzernsorgenkind Windows Vista – keine leichte Aufgabe.
Rund 7.500 Soft- und Hardware-Händler waren am Mittwoch zur Worldwide Partner Conference 2008 in Houston in Texas zusammengekommen, um aus erster Hand Informationen über Microsofts neue Pläne und Produkte zu erhalten. Doch in erster Linie fieberten die Besucher Brooks Rede entgegen: Was macht man nur mit diesem Ding? Mit einer einstmals gehypten Betriebssystemneuauflage, die keiner haben will? “Heute”, beginnt Brooks. “Werden wir aufräumen. Wir werden hier und jetzt eine Trennlinie ziehen und sagen, dass wir zukünftig die Dinge anders anpacken werden.”
Doch der Applaus blieb zunächst aus.
Brooks umschmeichelte seine Zuhörerschaft, zeigte sich solidarisch: Microsoft sei ambitioniert an Vista herangegangen. In Sachen Sicherheit seien die Anstrengungen jedoch über das Ziel hinausgeschossen. Den Rest des Beitrags lesen »
Da wird sich jetzt der ein oder andere fragen, was dies News hier soll?!
Naja, wieder ein schönes Beispiel wie die Content-Mafia versucht die Kassen zu füllen und wenn Bushido aktiv gegen Rentner vorgeht, die seine Musik per P2P angeboten haben sollen, wirds sogar noch lustig:
Das Düsseldorfer Landgericht behandelte gestern drei Fälle, in denen Bushido Internet-Nutzern vorwirft, seine Urheberrechte verletzt zu haben.
Die Beschuldigten, darunter ein Rentner und eine dreiköpfige Familie, hätten Songs und Alben aus dem Internet heruntergeladen und illegal in Tauschbörsen angeboten.
Bushidos Anwälte hatten gegen die drei Parteien Einstweilige Verfügungen erwirkt und den Streitwert mit 50.000 Euro angegeben. Computerprotokolle und “die elektronische Überwachung von Tauschbörsen” dienen als Beweismittel.
Ob die einstweilige Verfügungen gegen die Internet-Nutzer Bestand hat, will das Landgericht Mitte Juli entscheiden. Während des gestrigen Prozesstages warfen die Anwälte der Beschuldigten dem Rapper “Abzocke” vor und beharrten auf der Unschuld ihrer Mandanten. Den Rest des Beitrags lesen »
Laut dem Bericht eines australischen Sicherheitsspezialisten weist das Internet Connection Kit des Kaffeemaschinenherstellers Jura Sicherheitslücken auf, mit denen Hacker anderen Leuten den Kaffee versauen können. So schreibt Craig Wright in einem Mailing an die Bugtraq-Mailing-Liste, dass es über das Netz möglich sei, in der Kaffeemaschine die Einstellungen zur Zubereitung zu ändern.
Dabei ließe sich die Standardmenge des Kaffeepulvers und des Wassers einstellen. Wenig Pulver mit viel Wasser käme dabei wohl für viele Kaffeetrinker sicherlich einer Denial-of-Service-Attacke gleich. Darüber hinaus sollen sich auch noch diverse andere Einstellungen manipulieren lassen, die anschließend den Service eines Techniker vor Ort erfordern – was die Netzwerkfähigkeit eigentlich verhindern soll.
Glücklicherweise ist das auch Internet Coffee System (ICS) genannte Modul noch nicht offiziell in den Läden verfügbar. Es bildet die Brücke zwischen der seriellen Schnittstelle der Maschine und einem Ethernet-LAN. Zusätzlich muss auf einem Windows-PC eine Software laufen, die dem ICS die Verbindung ins Internet bahnt, damit ein Service-Techniker die Maschine aus der Ferne warten kann. Allerdings weist diese Software laut Wrights Untersuchungen mehrere Lücke auf, durch die ein Angreifer in den PC eindringen kann – und damit nicht nur diese manipulieren kann, sondern auch die Kaffeemaschine. Der Hersteller soll über das Problem informiert sein.
Quelle: heise.de
An einem kanadischen Flughafen wurde eine Studentin auf Grund einer Halskette mit einem Anhänger in Pistolenform davon abgehalten ihren Flug anzutreten.
Der Anhänger ist nur ca. 4,5 cm lang und besitzt keinerlei bewegliche Teile, hier ein Photo:
Das Beste daran ist der Kommentar eines Flughafenangestellten:
“How do you know it wasn’t a real gun?” asked Guy, a security agent with the Canadian Air Transport Security Authority, who also declined to provide his last name.
“Who knows if there is a gun that small that can shoot bullets? You don’t know that. They followed the rules.”
Hier nur ein Hinweis auf einen sehr nett zu lesenden Artikel des Spiegels.
Amn besten gefällt mir noch folgender Teil:
Gut, etwa 80 Prozent aller Hacker im CCC, sagt Kurz, “sehen tatsächlich so aus, wie man sich Hacker vorstellt”, also bleich wie ein Nachtalb, fast immer männlich, oft mit Fusselbart und Kapuzenpulli. Viele reden nicht viel, und nicht alle riechen gut. Sie trinken Club-Mate, ein koffeinhaltiges Gesöff, das beim Wachbleiben hilft und besser verträglich sein soll als Kaffee oder Cola. Oft haben sie Magenprobleme.
Im Blog der Kanzlei Wilde & Beuger war gestern von einem interessanter Fall von “Beschaffungskriminalität” zu lesen: Ein Mandant war beim Filesharing erwischt worden, die Polizei durchsuchte seine Wohnung und fand seinen Rechner, auf dem etwa 3500 Musikstücke gespeichert waren, die der Beschuldigte angeboten haben soll. Gegen den Beschuldigten wird ein Strafbefehl erlassen - rund 65 Tagessätze a 40 € ( = 2600 €) soll er zahlen, der Computer soll eingezogen und verwertet werden.
Ohne Einschaltung eines Anwaltes gibt der Mandant die Tat zu und beugt sich seinem Schicksal (was übrigens keinem Filesharer zu empfehlen ist). Erst als die Kanzlei Rasch im Zivilverfahren nun weitere 10.000 € von ihm verlangt, werden Wilde & Beuger eingeschaltet.
Soweit so gut. Das Besondere an dem Fall ist aber, dass der Mandant einen sehr schnellen Rechner hat(te), der so im Polizeialltag offenbar noch nicht aufgetaucht ist. Den Rest des Beitrags lesen »
Bundesinnenminister Wolfang Schäuble hat gestern beim CDU-Jahresempfang in Schwabenheim (Rheinhessen) zum Thema “Neue Herausforderungen der Inneren Sicherheit” gesprochen. Datenschutz-Aktivisten haben dazu unter dem Motto “Not welcome STASI 2.0″ eine kleine Protestaktion veranstaltet. Ein Teilnehmer berichtet: Den Rest des Beitrags lesen »
Eine ganz kleine Sammlung zum Thema “Wieso ist Überwachung eigentlich so doof?!”.
Nicht alles top aktuell und auch ein bißchen ohne Struktur zusammen gesucht, aber was solls?!
Wie ist es technisch überhaupt möglich, dass jemand auf meinen Computer zugreifen kann? Eine generelle, leider etwas oberflächliche Erklärung der Zeit.